Koordinationstraining

 

Einzigartig in Jülich

Durch das angrenzende Gesundheitsstudio Power Point steht der Praxis ein Therapieraum mit Koordinationsmaterialien zur Verfügung.
Hier werden generationsunabhängige Beschwerden und Therapieschwerpunkte berücksichtigt und therapiert, wie z.B. Erleichterung bei Durchführung der Alltagsaktivitäten bei Gleichgewichtsstörungen, Schwindel usw., sportspezifische Therapien oder allgemeine Stabilisationsübungen für Rücken, Arme und Beine.

Erklärung Koordination:
Unter Koordination versteht man das Zusammenwirken vom zentralen Nervensystem und Skelettmuskulatur innerhalb eines gezielten Bewegungsvorgangs. Sie stellt die Fähigkeit dar, Bewegungsabläufe zu koordinieren, an denen mehrere Gliedmaßen beteiligt sind, und das geschieht bei allen Bewegungen im Alltag und beim Sport. Koordination ist der Teil der motorischen Fähigkeiten, zu denen auch Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit gehören. Ganz wichtig ist die Koordination u.a. zur Sturzprophylaxe als Fähigkeit, schnelles und zielgerichtetes Handeln harmonisch und präzise ausführen zu können.

Bei bewegungs- und sporttherapeutischen Maßnahmen liegt die Zielsetzung auch immer auf ökunomisierenden Effekten, die zu einer Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems für ein und dieselbe Tätigkeit führen. Indirekt bewirkt eine verbesserte Koorodination eine Verminderung des Sauerstoffverbrauchs für eine muskuläre Beanspruchung. Dies widerrum führt zu einer Vergößerung der Sauerstoffreserve und somit der Leistungsfähigkeit. Besonders positiv macht sich auch eine indirekte Kraftzunahme bemerkbar, die muskelschwachen und untrainierten Menschen zu Gute kommt.

Umsetzung:
Koordinationstraining ist ein Training für Geist und Körper und ist gleichermaßen für alle Altersgruppen geeignet. Ob Schulkind oder Rentner: Da kommt nicht nur richtig Freude auf, sondern es verbessert ganz nebenbei auch die Reaktionsfähigkeit in unvorhersehbaren Situationen wie etwa bei Sturzgefahr. Koordinationstraining wurde bisher immer sehr stiefmütterlich behandelt und ist daher in Deutschland noch wenig bekannt. Obwohl Koordinationsleistungen abhängig sind von Alter, Geschlecht, Bewegungserfahrung, Routine und der Trainingshäufigkeit, spielt das "Motorische Lernen" von Bewegungsabläufen eine ebenso große Rolle wie die "Automatisierung". Frühes Üben der Koordination wirkt sich nicht nur im Kindesalter positiv auf die späteren Fähigkeiten aus, sondern gerade auch beim Seniorentraining.